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Lernen vor Ort: Die 6c entdeckt jüdisches Leben in Berlin

Am 04. Mai 2026 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c einen spannenden und lehrreichen Ausflug zur Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Dort nahmen sie am Workshop „Jüdisches Leben“ teil, der ihnen einen anschaulichen und vertieften Einblick in die jüdische Religion und Kultur ermöglichte.

 

Der Besuch knüpfte unmittelbar an den Deutschunterricht an, in dem die Klasse derzeit das Buch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Judith Kerr liest. Durch die Begegnungen und Inhalte vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler viele Aspekte der Geschichte besser nachvollziehen und in einen historischen Zusammenhang einordnen.

 

Im Verlauf des Workshops lernten die Kinder zentrale Elemente des jüdischen Lebens kennen. So erfuhren sie mehr über den Schabbat als wichtigen Ruhetag, die Chuppa als Teil der jüdischen Hochzeitszeremonie, die Bat Mizwa als bedeutenden Schritt im religiösen Leben sowie über die Regeln koscheren Essens.

 

Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der Synagoge, die den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in einen religiösen Ort ermöglichte. Darüber hinaus konnten sie eine Tora aus nächster Nähe betrachten und mehr über ihre Bedeutung erfahren. Der Austausch mit einem Rabbiner bot schließlich die Gelegenheit, Fragen zu stellen und persönliche Eindrücke zu vertiefen.

 

Insgesamt war der Ausflug für die Klasse 6c eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur ihr Wissen erweiterte, sondern auch das Verständnis für andere Kulturen und Religionen nachhaltig stärkte.

Fotoserien

Synagoge (DI, 05. Mai 2026)

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