Zweitzeugen-Projekt in den 6. Klassen
Am 28. Mai und 2. Juni 2026 nahmen die Schülerinnen und Schüler unserer drei 6. Klassen an Workshops des Vereins ZWEITZEUGEN e.V. teil. In jeweils drei Unterrichtsstunden setzten sich die Kinder mit der Zeit des Nationalsozialismus und den Schicksalen verfolgter Menschen auseinander.
Zu Beginn des Workshops wurde gemeinsam das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler gesammelt und die historischen Hintergründe der Zeit des Nationalsozialismus eingeordnet. Anschließend beschäftigten sich die Klassen mit der Ausgrenzung jüdischer Menschen und den Folgen dieser Diskriminierung.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Lebensgeschichte von Elisheva Lehman. Ein Mitarbeiter des Vereins berichtete als sogenannter „Zweitzeuge“ von ihrem Leben und ihren Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus. Durch die persönliche Erzählung wurde die Geschichte für die Schülerinnen und Schüler besonders anschaulich und greifbar. Die Kinder erhielten einen eindrucksvollen Einblick in das Schicksal einer Überlebenden und konnten historische Ereignisse aus einer individuellen Perspektive kennenlernen.
Zum Abschluss reflektierten die Schülerinnen und Schüler die gehörte Geschichte und diskutierten deren Bedeutung für die Gegenwart. Gemeinsam gingen sie der Frage nach, warum es auch heute wichtig ist, über die Verbrechen des Nationalsozialismus zu sprechen und welche Verantwortung jede und jeder Einzelne für ein respektvolles Miteinander trägt.
Der Workshop bot den Kindern die Möglichkeit, Geschichte aus einer persönlichen Perspektive kennenzulernen und förderte zugleich Empathie, demokratische Werte und das Bewusstsein für die Bedeutung von Erinnerungskultur.
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Zweitzeugen-Projekt (FR, 05. Juni 2026)





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